Buddhismus und Neurowissenschaft: Neurale Korrelate des Selbstbewusstseins : Buddhismus und Naturwissenschaften im Dialog

Link:
  • https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/17389
Autor/in:
Beteiligte Personen:
  • Regionales Rechenzentrum der Universität Hamburg/ MCC/ Lecture2Go
  • Numata Zentrum für Buddhismuskunde
Verlag/Körperschaft:
Universität Hamburg
Erscheinungsjahr:
2015
Medientyp:
Audio
Schlagwort:
  • Asien-Afrika-Institut
Beschreibung:
  • In der philosophischen Tradition ist das menschliche Selbstbewusstsein mit unterschiedlicher epistemischer Autorität ausgestattet worden. In der Kantischen transzendentalphilosophischen Konzeption etwa ist das Selbstbewusstsein eine transzendentale Kategorie, die vor allen empirischen Bewusstseinsinhalten zu denken ist und als notwendige Vorbedingung aller Bewusstseinsinhalte selbst der Erfahrung nicht zugänglich ist. Einer solchen starken Konzeption stehen fiktionale Entwürfe gegenüber, in denen das Erlebnis eines Selbstbewussteins als Fiktion oder Illusion aufgefasst wird. Aus Sicht der Neurowissenschaften ist eine Humesche Bündeltheorie des Selbstbewusstseins am besten verwertbar, derzufolge Selbstbewusstsein in wesentliche Teileigenschaften (Perspektivität, Meinigkeit, Einheit) zerlegbar ist, die operationalisiert und empirisch untersucht werden können. Dabei zeigt sich, dass eine umschriebene Zahl von Regionen, darunter medial frontal und temporoparietal gelegene kortikale Regionen eine wesentliche Rolle bei selbstreferentiellen kognitiven Prozessen spielen.
Beziehungen:
URL https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/l/4463
Lizenz:
  • UHH-L2G
Quellsystem:
Lecture2Go UHH

Interne Metadaten
Quelldatensatz
oai:lecture2go.uni-hamburg.de:17389