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Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Hamburg

Die Themen Open Science, Open Access und Open Data werfen viele Fragen auf, wie z.B.

  •  Muss ich jetzt meine Forschung öffentlich machen?
  •  Muss ich meine wertvollen Daten wirklich frei zur Verfügung stellen?
  •  Wem gehören überhaupt Forschungsdaten? Wo kann ich sie sicher speichern?
  •  Wie sieht es mit dem Schutz der Persönlichkeitsrechte und dem Datenschutz aus?
  •  Kann ich offene Daten einfach verwenden? Was muss ich beachten? 
  •  Gelten im Internet andere Regeln als bei gedruckten Publikationen?
  •  Die Verlage verlangen Geld für Open Access Publikationen - wer zahlt die Gebühren?

Diese und andere Fragen lassen sich in den seltensten Fällen einfach und pauschal beantworten. Deshalb bieten Ihnen die Hochschulen bei Fragen zu Open Science, Open Access und Open Data, Forschungsdaten und Forschungsinformationen eine kompetente persönliche Beratung. Wenden Sie sich bitte an die für Ihre Institution zuständige Einrichtung, Kontaktdaten bzw. Links zu den jeweiligen Angeboten haben wir in der untenstehenden Liste der Einrichtungen zusammengefasst.

 

Die Universitätsbibliothek berät die Angehörigen der Technischen Universität Hamburg zu allen Fragen rund um Open Access, Urheberrecht und Forschungsdaten.

Hamburg Open Science und die Hamburg Research Academy bieten im Wintersemester 2019/20 mehrere Veranstaltungen zu offener Wissenschaft an. Interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind dazu herzlich eingeladen!

17.10.2019, 14:00-16:00 Uhr:
HRA Spotlight: Open Science: Strategien und Best Practices in der Digitalisierung der Wissenschaft
Referent: Andreas Möllenkamp
Ort: Hamburg Research Academy, Gorch-Fock-Wall 7, 20354 Hamburg

Anmeldung über die HRA-Website

Openness gilt als Kernkonzept und Schlüsselkompetenz in der Digitalisierung der Wissenschaft. Politik, Wissenschaftsförderer und wissenschaftliche Communities erwarten heute zunehmend einen kompetenten Umgang mit Forschungsdaten, nachvollziehbare Arbeitsweisen und möglichst frei zugängliche Veröffentlichungen (Open Access). Was bedeutet das konkret für die wissenschaftliche Praxis? Die Informationsveranstaltung stellt Strategien, Best Practices sowie Tools aus unterschiedlichen Fachrichtungen vor und gibt einen Überblick über Geschichte und Gegenwart der Open Science-Bewegung.

29.10.2019, 10:00-12:00 Uhr:
Workshop: Was ist Open Science? Und was bringt das für die wissenschaftliche Karriere?
Workshopleitung: Dr. Juliane Finger
Ort: HafenCity Universität Hamburg, Raum 2014, Überseeallee 16, 20457 Hamburg

Anmeldung per E-Mail an: juliane.fingerhcu-hamburgde

Was soll bei Open Science für wen offen sein? Wie kann Wissenschaft offener gemacht werden und was haben Forschende davon? Der Workshop gibt einen einführenden Überblick in verschiedene Facetten von Open Science wie Open Access oder die Vergabe von Creative Commons Lizenzen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Open Science bei der Kommunikation Ihrer Forschungsergebnisse umsetzen können. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Diskussion der Vor- und Nachteile für die eigene wissenschaftliche Karriere.

12.11.2019, 13:00-13:15 Uhr:
Coffee Lecture: Warum Forschungsdaten teilen? Vorteile und Fallstricke von Open Data
Referentin: Dr. Juliane Finger
Ort: HCU-Bibliothek, HafenCity Universität Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg

Wenn es um Forschungsdaten geht, sind manche Forschende zurückhaltend, diese als Open Data zur Verfügung zu stellen. Das zeigen Befragungen unter Wissenschaftlern, unter anderem auch an der HCU. In der Coffee Lecture wollen wir Ihnen zeigen, welche Vorteile es haben kann, seine Daten anderen zur Nachnutzung zur Verfügung zu stellen. Ebenso werden wir sowohl auf Bedenken gegenüber Open Data eingehen als auch darstellen, was beim Veröffentlichen von Forschungsdaten beachtet werden muss. Im Anschluss an die Coffee Lecture ist Raum für eigene Fragen und Diskussion.

Literaturhinweise

Rechtskompendium

Till Kreutzer, Henning Lahmann

Rechtsfragen bei Open Science

Ein Leitfaden

Die Digitalisierung ermöglicht eine offene Wissenschaft (Open Science). Diese hat viele Aspekte, insbesondere den freien Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Materialien (Open Access), transparente Begutachtungsverfahren (Open Peer Review) oder quelloffene Technologien (Open Source). Das Programm Hamburg Open Science will offene Wissenschaft am Forschungsstandort Hamburg unterstützen. Der in diesem Kontext entstandene Leitfaden soll das rechtliche Umfeld greifbar machen.

Der Leitfaden erarbeitet die betroffenen Rechtsgebiete zunächst systematisch. Im zweiten Teil werden rechtliche Fragen zu Open Science beantwortet, die direkt aus den Universitäten und Bibliotheken kommen. So gelingt eine praxisnahe Aufbereitung und Vermittlung.

Angaben zur Veröffentlichung
Frei verfügbar als Volltext (Lizenz: CC BY 4.0)

DOI: dx.doi.org/10.15460/HUP.195

Die auch im Volltext verfügbaren Häufigen Rechtsfragen bei Open Science und die Antworten dazu in gesonderter Darstellung.

 

 

Aktualisierte Fassung des Kodex "Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis" der DFG

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Kodex "Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis" in einer aktualisierten Fassung verabschiedet.

Mit der Sicherung Ihrer Forschungsdaten in einem Forschungsdatenrepositorium Ihrer Hochschule erfüllen Sie insbesondere folgende Forderungen:

Zitat: Leitlinie 13 - Herstellung von öffentlichem Zugang zu Forschungsergebnissen (Erläuterungen)
"Aus Gründen der Nachvollziehbarkeit, Anschlussfähigkeit der Forschung und Nachnutzbarkeit hinterlegen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wann immer möglich, die der Publikation zugrunde liegenden Forschungsdaten und zentralen Materialien – den FAIR-Prinzipien („Findable, Accessible, Interoperable, Re-Usable“) folgend – zugänglich in anerkannten Archiven und Repositorien. Einschränkungen können sich im Kontext von Patentanmeldungen mit Blick auf die öffentliche Zugänglichkeit ergeben. Sofern eigens entwickelte Forschungssoftware für Dritte bereitgestellt werden soll, wird diese mit einer angemessenen Lizenz versehen."

Zitat: Leitlinien 17 - Archivierung (Erläuterungen)
"Wenn wissenschaftliche Erkenntnisse öffentlich zugänglich gemacht werden, werden die zugrunde liegenden Forschungsdaten (in der Regel Rohdaten) – abhängig vom jeweiligen Fachgebiet – in der Regel für einen Zeitraum von zehn Jahren zugänglich und nachvollziehbar in der Einrichtung, wo sie entstanden sind, oder in standortübergreifenden Repositorien aufbewahrt. In begründeten Fällen können verkürzte Aufbewahrungsfristen angemessen sein; die entsprechenden Gründe werden nachvollziehbar beschrieben. Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit dem Datum der Herstellung des öffentlichen Zugangs."

Link zu Informationen bei der DFG