Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Erscheinungsjahr:
2010
Medientyp:
Text
Schlagworte:
570 Biowissenschaften, Biologie
42.13 Molekularbiologie
42.15 Zellbiologie
Chemotherapie
Cisplatin
Proteomanalyse
Hodenkrebs
Resistenz
Stressresistenz
Induzierte Resistenz
Multidrug-Resistenz
ddc:570
Chemotherapie
Cisplatin
Proteomanalyse
Hodenkrebs
Resistenz
Stressresistenz
Induzierte Resistenz
Multidrug-Resistenz
Beschreibung:
Keimzelltumoren zählen zu den durch Chemotherapie am besten behandelbaren soliden Tumoren des Erwachsenen. Dennoch sprechen insgesamt ca. 10-15% der Patienten ungenügend auf Cisplatin-basierte Therapien an. Das Auftreten von Chemotherapieresistenz stellt ein relevantes klinisches Problem mit meist letalem Ausgang dar. Die Ursachen und Mechanismen des Therapieversagens, das fast ausschließlich bei Patienten mit Nichtseminomen beobachtet wird, sind bisher ungeklärt. Bisherige Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass es entweder aufgrund vorbestehender oder aber unter Therapie induzierter Faktoren zur Chemoresistenz kommt. Um für diese schwierige therapeutische Situation Behandlungsalternativen entwickeln zu können, ist eine Aufdeckung der relevanten Faktoren und Mechanismen, die bei resistenter Erkrankung auftreten, unabdingbar. Dieses Wissen stellt die Basis dar, um zukünftig gezielt die Resistenzentwicklung zu verhindern oder zu überwinden zu können, und letztlich höhere Heilungsraten bei Patienten mit Keimzelltumoren zu erzielen. Das Ziel dieser Arbeit ist es, auf der Ebene der Proteine, u.a. mittels hochauflösender 2D-Polyacrylamid-Gelelektrophorese und der Massenspektrometrie, molekulare Faktoren, die im Rahmen der zytostatischen Behandlung von Keimzelltumorzelllinien eine Rolle spielen, zu identifizieren.