Sensibilität und Toleranz – der Trialog wird präventiv : Gibt es die seelisch gesunde Stadt?

Link:
  • https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/55282
Autor/in:
Beteiligte Person:
  • Regionales Rechenzentrum der Universität Hamburg/ MCC/ Lecture2Go
Verlag/Körperschaft:
Universität Hamburg
Erscheinungsjahr:
2021
Medientyp:
Audiovisuell
Schlagwort:
  • UKE
Beschreibung:
  • Irre menschlich Hamburg ist eines der Antistigmaprojekte der ersten Stunde, eine Bewegung von unten, vor über 20 Jahren erwachsen aus dem Trialog/Psychoseseminar: Begegnungsprojekte in Schulen und Betrieben - trialogische Fortbildungen - spezielle Gruppenangebote für junge Menschen, um für tiefe Krisen die richtigen Worte zu finden. Der Kampf gegen Vorurteile und Stigmatisierung wird zu einem Werben für Sensibilität und Toleranz – sich selbst und anderen gegenüber. Ein Beitrag für Prävention, für ein gutes Zusammenleben - notwendige Bedingung für einen seelisch gesunden Ort.    Ece Nalinci, Claudia Wetterhahn, Rebecca Nixdorf, alle Irre menschlich Hamburg e.V. _________ Gibt es die seelisch gesunde Stadt? - Zur Anthropologie von Gesundheit und Krankheit in der Psychiatrie Urbanes Leben lässt die Wahrscheinlichkeit, psychisch zu erkranken steigen. Großstadt-Leben bedeutet Stress. Das hat mit Umweltfaktoren wie Lärm und Luftverschmutzung zu tun, aber auch mit Reizüberflutung und fehlenden sozialen Orten für alle. Die Gefährdung der psychischen Stabilität ist nicht für alle gleich. Armut spielt dabei eine gewichtige Rolle. Privilegierte leben auch in der Stadt gesünder. Für alle gilt: Je größer der Gegensatz von arm und reich in einer Kultur, einer Gesellschaft, einer Stadt, desto höher steigt die Rate der psychischen Erkrankungen. Ist das ein Grund, warum in Hamburg die Rate der Krankschreibungen aus psychischen Gründen am höchsten ist? Dasselbe gilt für die Ungleichverteilung von arm und reich: die einen werden krank, weil sie zu viel arbeiten, die anderen, weil sie keine Arbeit haben. Prävention ist also Politik, vielleicht vor allem Kommunalpolitik! Welche ganz konkreten Lebensbedingungen brauchen wir, um seelisch gesund zu bleiben? Können wir von psychisch-erkrankten bzw. -sensiblen Menschen lernen, gesünder zu leben, zu arbeiten, zu lernen? Welchen Auftrag haben wir an die (Kommunal-) Politik hinsichtlich Prävention?   Videoproduktion: mariquadrat
Beziehungen:
URL https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/l/6432
Lizenz:
  • UHH-L2G
Quellsystem:
Lecture2Go UHH

Interne Metadaten
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oai:lecture2go.uni-hamburg.de:55282