Die Berücksichtigung des subjektiven Tatbestandes in der Rechtsentwicklung des Pentateuch am Beispiel von Tötungsdelikten : CISAL Lecture Series: New Research in the History of Ancient Law

Link:
  • https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/63938
Autor/in:
Beteiligte Person:
  • Regionales Rechenzentrum der Universität Hamburg/ MCC/ Lecture2Go
Verlag/Körperschaft:
Universität Hamburg
Erscheinungsjahr:
2022
Medientyp:
Audiovisuell
Schlagwort:
  • Rechtswissenschaft
Beschreibung:
  • Das mosaische Gesetz ist im Pentateuch nicht als in sich geschlossener Gesetzeskodex formuliert, sondern als eine wachsende Sammlung von Rechtssätzen, die schliesslich auch noch im Deuteronomium um eine Gesetzesauslegung aus dem Munde Moses ergänzt wird. Die dekalogische Grundnorm "Du sollst nicht töten" erfährt darin eine kasuistische Ausdifferenzierung, gerade auch was die Unterscheidung von absichtlichem und unabsichtlichen Töten betrifft. Die dafür wichtigsten Texte finden sich in Exodus 21,12-14, Numeri 35 und Deuteronomium 19,1-13. Als vorantike Texte sind sie nicht nur aufschlussreich für das Verständnis der Rechtsentwicklung, sondern implizieren auch einiges für das Verständnis der Gerichtspraxis und der weltanschaulichen Voraussetzungen des Rechtes im alten Israel.
Beziehungen:
URL https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/l/7257
Lizenz:
  • UHH-L2G
Quellsystem:
Lecture2Go UHH

Interne Metadaten
Quelldatensatz
oai:lecture2go.uni-hamburg.de:63938