Der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) in der aktuellen Fassung vom 28.04.2022 fordert erstmals explizit die Implementierung von ökologischen und sozialen Zielen in die Unternehmensstrategie und Unternehmensplanung. Vor diesem Hintergrund hat der AKEIÜ zehn Thesen entwickelt, welche helfen sollen, die Praxis der Integration der ökologischen und sozialen Ziele bei den Unternehmen weiterzuentwickeln und zu festigen. Insb. gibt der AKEIÜ Hinweise, wie die Anforderung der „ausgewogenen Berücksichtigung“ von ökologischen und sozialen Zielen gegenüber den langfristigen wirtschaftlichen Zielen operationalisiert werden kann, welche Auswirkungen sich für die Verantwortlichkeiten von Vorstand und Aufsichtsrat sowie für die Expertise im Aufsichtsrat ergeben und wie die hierzu erforderlichen Leitlinien im Vorfeld abgeleitet werden können.