Die historischen Friedenskirchen haben seit ihren Anfängen in der Täuferbewegung der Reformation im 16. Jahrhundert Gewaltfreiheit als ein Merkmal des christlichen Glaubens angenommen. Dies hat nicht nur zu eigenen Ansätzen in der Friedensethik und in ihrem Verständnis von Gerechtigkeit geführt, sondern ist zu einem regulativen Prinzip ihrer Theologie und ihres Selbstverständnisses (Ekklesiologie) geworden.