Medienberichte aktualisieren Stereotype gegenüber Minderheiten. Diskriminierende Aussagen entgrenzen hierzulande zunehmend das Sagbare. Mit Formulierungen wie z. B. Geflüchtete als „Invasor*innen“, Medien als „Lügenpresse“ oder Politiker*innen als „Volksverräter*innen“ wird das politische Klima angeheizt. Medien sind dabei im Kontext von Medienpopulismus sowohl Moment als auch Objekt sozialen Wandels. Radikalisierungsprozesse sind zunehmend im Internet sichtbar geworden. In den sozialen Medien versuchen rechtsradikale Gruppen bspw. ‚Ethnopluralismus‘ resonant zu machen. Der Artikel erörtert dazu inhaltsanalytische Befunde, insbesondere zu Memes auf Facebook.