Bedeutung von Einzelnukleotidpolymorphismen in den Genen XRCC1, XPD und ATM bei Brustkrebspatientinnen für die Fibrose nach Strahlentherapie

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Autor/in:
Beteiligte Person:
  • Dikomey, Ekkehard (Prof. Dr.)
Verlag/Körperschaft:
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Erscheinungsjahr:
2011
Medientyp:
Text
Schlagworte:
  • SNP
  • Einzelnukleotidveränderungen
  • Normalgewebereaktion
  • 610 Medizin, Gesundheit
  • 44.64 Radiologie
  • 44.81 Onkologie
  • Fibrose
  • Strahlentherapie
  • Hamburg / Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
  • Brustkrebs
  • ddc:610
  • Fibrose
  • Strahlentherapie
  • Hamburg / Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
  • Brustkrebs
Beschreibung:
  • Durch Strahlentherapie können heute eine Vielzahl an Tumorerkrankungen geheilt werden. Die bei dieser Therapie maximal einsetzbare Dosis wird für viele Tumore durch das Auftreten von vor allem späten Normalgewebereaktionen begrenzt. Für das Auftreten dieser Reaktionen werden selbst nach identischen Therapieschemata große Variationen beobachtet. Diese Variationen werden zum größten Teil auf Unterschiede in der individuellen Strahlenempfindlichkeit zurückgeführt. Die individuelle Strahlenempfindlichkeit ist genetisch determiniert. Für Unterschiede in dieser Strahlenempfindlichkeit werden vor allem genetische Veränderungen, wie sie durch Einzelnukleotid-Polymorphismen (SNPs) verursacht werden, verantwortlich gemacht. Für bestimmte SNPs in sogenannten Risikogenen konnte bereits ein Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für späte Normalgewebereaktionen gezeigt werden. Diese Hypothese soll ebenfalls in dieser Arbeit überprüft werden. Die Untersuchungen sollen dabei an Blutproben von 69 Brustkrebspatientinnen durchgeführt werden, die zuvor strahlentherapeutisch behandelt worden sind. Diese Patienten zeigten dabei große Unterschiede in den späten Normalgewebereaktionen, und es soll mit dieser Arbeit geklärt werden, ob diese Unterschiede mit dem Auftreten von SNPs in bestimmten Genen erklärt werden können. Insgesamt soll in diesem Projekt die Bedeutung von folgenden fünf SNPs untersucht werden: XRCC1 (Arg399Gln), ATM (Asp1853Asn), XPD (Lys751Gln), SOD2 (Ala-9Val) und TGFβ1 (C-509T). Die Untersuchungen in dieser Arbeit beschränken sich auf die Bedeutung der drei SNPs in den Genen XPD, XRCC1 und ATM. Die beiden anderen SNPs in den Genen SOD2 und TGFβ werden in einer parallelen Studie untersucht. In der abschließenden Diskussion werden diese Daten jeweils zusammengefasst. Insgesamt beinhaltet diese Arbeit folgende Fragestellungen: 1.Welche Bedeutung haben SNPs in den Genen XPD, XRCC1 und ATM für das Auftreten von Normalgewebereaktionen nach Bestrahlung von Brustkrebspatientinnen? 2.Welche Bedeutung haben diese SNPs für die individuelle Strahlenempfindlichkeit? 3.Wie wirkt sich eine Kombination der untersuchten fünf SNPs auf das Normalgeweberisiko aus?
Lizenzen:
  • http://purl.org/coar/access_right/c_abf2
  • info:eu-repo/semantics/openAccess
  • No license
Quellsystem:
E-Dissertationen der UHH

Interne Metadaten
Quelldatensatz
oai:ediss.sub.uni-hamburg.de:ediss/4175