Munitionsspuren in der Ostsee Aaron Beck : Schutz und nachhaltige Nutzung unserer Meere und Küstenregionen
- Link:
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https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/66644
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- Autor/in:
- Beteiligte Personen:
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- Regionales Rechenzentrum der Universität Hamburg/ MCC/ Lecture2Go
- Prof. Dr. Corinna Schrum
- Verlag/Körperschaft:
- Universität Hamburg
- Erscheinungsjahr:
- 2023
- Medientyp:
- Audiovisuell
- Schlagwort:
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- Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN)
- Beschreibung:
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- In der westlichen Ostsee wurden nach dem II. Weltkrieg ca. 300.000 t konventionelle Munition im Küstenbereich im Meer verklappt. Durch den Zahn der Zeit und den Kontakt mit salzigem Wasser weist die Munition deutliche Korrosionserscheinungen auf und der Sprengstoff ist in direktem Kontakt mit dem Wasser. Somit gelangen seit Jahrzehnten gelöste und partikuläre sprengstofftypische Verbindungen (STV) in die Wassersäule. Um die Verbreitungsmuster dieser STVs zu untersuchen, wurde eine dreistufige Strategie gewählt: 1. in-situ Messkampagnen in ausgewählten Munitionsversenkungsgebieten der Ostsee 2. Laborexperimente, um Kinematik und Lösungs- und Abbauprozesse von STV gezielt und kontrolliert zu untersuchen 3. Numerische Experimente mit Ozeanmodellen, um die räumlichen Verbreitungsmuster der STV zu untersuchen Mit Hilfe dieser Strategie sind wir in der Lage, die Spuren der STV in der westlichen Ostsee zu verfolgen (auf Zeitskalen von Stunden bis Jahrzehnten), exponierte Küstenabschnitte zu identifizieren und Auswirkungen einzelner Verklappungsgebiete zu separieren. Ziel ist es, bei der Entwicklung vom Räumungsstrategien zu unterstützen, um unser gefährliches Erbe hinter uns zu lassen.
- Lizenz:
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- UHH-L2G
- Quellsystem:
- Lecture2Go UHH
Interne Metadaten
- Quelldatensatz
- oai:lecture2go.uni-hamburg.de:66644