Deutschland und Israel – Kulturpolitische Beziehungen und kulturelle Verflechtungen (1948 bis zur Gegenwart) : 12. Internationale Joseph-Carlebach-Konferenz
- Link:
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https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/56498
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- Autor/in:
- Beteiligte Person:
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- Regionales Rechenzentrum der Universität Hamburg/ MCC/ Lecture2Go
- Verlag/Körperschaft:
- Universität Hamburg
- Erscheinungsjahr:
- 2021
- Medientyp:
- Audiovisuell
- Schlagwort:
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- Sprache, Literatur, Medien (SLM I + II)
- Beschreibung:
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- Mit Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik 1965 wuchs auch das Interesse an israelischer Kultur in Deutschland. Während es bereits vorher intellektuelle Brückenbauer für den christlich-jüdischen Dialog wie Martin Buber und Schalom Ben-Chorin wie auch literarische Vorläufer wie Max Brod und Moshe Ya’akov Ben-Gavriêl gab, so nahmen die meisten Deutschen Israel in den sechziger und siebziger Jahren durch die Populärkultur wahr. Im Bereich der Musik trugen hierzu die enorm erfolgreichen Songs von Esther und Abi Ofarim sowie Daliah Lavi bei, im Bereich des Theaters die Figur des Tevje im Musical Anatevka, verkörpert durch den israelischen Schauspieler Shmuel Rodensky, und in der Literatur die Satiren des Bestsellerautors Ephraim Kishon, vermittelt durch seinen Übersetzer Friedrich Torberg. Die Unterhaltungsliteratur und -musik erlaubte es der deutschen Öffentlichkeit, sich mit dem Staat Israel auseinanderzusetzen, ohne allzu schmerzhaft die eigene Geschichte beleuchten zu müssen.
- Lizenz:
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- UHH-L2G
- Quellsystem:
- Lecture2Go UHH
Interne Metadaten
- Quelldatensatz
- oai:lecture2go.uni-hamburg.de:56498