Kooperationen in den frühen Phasen des Innovationsprozess - Potentiale für kleine und mittlere Unternehmen

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Autor/in:
Beteiligte Person:
  • Behörde für Wirtschaft und Arbeit Freie und Hansestadt Hamburg, Innovationsstiftung Hamburg
Verlag/Körperschaft:
Hamburg University of Technology
Erscheinungsjahr:
2007
Medientyp:
Text
Schlagworte:
  • Wettbewerbsfähigkeit
  • Kooperationsverhalten
  • 330:Wirtschaft
  • 330:Economics
  • Klein- und Mittelbetrieb
  • Innovationsprozess
  • Industrielle Kooperation
  • 330
Beschreibung:
  • Eine hohe Innovationsfähigkeit ist die Voraussetzung für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in einer globalisierten Welt. Insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fehlt es jedoch an Ressourcen, um im zunehmend beschleunigten Innovationswettlauf mitzuhalten. Daher sind KMU besonders darauf angewiesen, die eigene Kompetenz mit dem komplementären Wissen und Handeln anderer Organisationen zu verknüpfen. Insbesondere Kooperationen in frühen Phasen des Innovationsprozesses scheinen Potential zur Verbesserung der Innovationsfähigkeit zu bieten, sind jedoch bisher kaum wissenschaftlich untersucht. Aufgabe dieser Studie ist es daher, das Kooperationsverhalten von kleinen und mittleren Unternehmen in frühen Phasen des Innovationsprozesses zu analysieren. Die Forschungsgrundlage bildet eine im Rahmen dieser Studie durchgeführte empirische Studie, an der 76 KMU aus der Branche „Medizin-/Instrumententechnik“ teilgenommen haben. Erfasst und detailliert analysiert wird, welches Potential Unternehmen in Kooperationen sehen, wie diese Potentiale bisher und zukünftig umgesetzt werden und welche Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Kooperationen auftreten. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass Kooperationen in den frühen Phasen des Innovationsprozesses eine wichtige Rolle spielen. KMU sehen in ihnen vor allem Potential zur Steigerung der Qualität von entwickelten Ideen und Konzepten durch den Zugang zu Know-how und Marktkenntnis. Zur Realisierung des Potentials bezieht ein großer Teil der KMU verschiedene Partner schon in die frühen Phasen ein, wobei Kunden die mit Abstand wichtigsten Kooperationspartner sind. Trotz der festgestellten hohen Kooperationsaktivität zeigen die Untersuchungsergebnisse, dass ungenutztes Kooperationspotential insbesondere in der Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen besteht. Die vorliegende Studie identifiziert Barrieren, die für einen zukünftigen Ausbau der benannten Kooperationen im Vorfeld reduziert werden sollten und liefert diesbezüglich Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Innovationsfähigkeit von KMU.
Lizenzen:
  • info:eu-repo/semantics/openAccess
  • http://doku.b.tu-harburg.de/doku/lic_mit_pod.php
Quellsystem:
TUHH Open Research

Interne Metadaten
Quelldatensatz
oai:tore.tuhh.de:11420/274