Der Beitrag hinterfragt den in politischen und pädagogischen Diskursen überwiegend positiv konnotierten Begriff "Inklusion" aus einer sozialwissenschaftlichen Perspektive kritisch auf seinen analytischen Gehalt hin. Im Kontext wachsender gesellschaftlicher Ausschließungsprozesse und aktivierend-investiver Sozialpolitiken wird aufgezeigt, dass der Begriff Inklusion entgegen der damit verbundenen Intention und Visionen geeignet ist, soziale Ausschließungen zu verdecken und zu reproduzieren.