Dieser Beitrag der Zeitschrift Gruppe. Interaktion. Organisation (GIO) stellt eine Studie vor, in welcher in einer internationalen Kooperation zwischen der Universität Hamburg und der German Jordanian University heterogenitätsbezogene Ungewissheit mittels einer Gruppendiskussion exploriert wird. Auf Basis des von Beck beschriebenen Konzepts der Risikogesellschaft wird die Bedeutung von unkalkulierbaren Phänomenen und damit einhergehender Ungewissheit diskutiert und auf (Nicht‑) Zugehörigkeitsprozesse übertragen. Um die Genese von Stereotypisierungen und kognitiven Verengungen nachzuvollziehen, werden die Konzepte des Otherings und der Projektion eingeführt. Für eine Reflektion und Rekonstruktion dieser Mechanismen, die das individuelle ebenso wie das soziale Bewusstsein prägen können, werden unterschiedliche Modelle aufgeführt.