p53-Alterationen in Kolonadenomen: Beziehung zu Zellproliferation und Klinik
,
p53 alterations in colon adenomas: association to cell proliferation and clinicopathological features
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Erscheinungsjahr:
2009
Medientyp:
Text
Schlagworte:
Wiener Klassifikation
Interobservervariabilitäten
Roselyne Oelsner
Dysplasien
intraepitheliale Neoplasien
high grade adenoma
low grade adenoma
Tissue Microarray
TMA
tubulo-villous adenoma
610 Medizin, Gesundheit
44.03 Methoden und Techniken der Medizin
44.09 Medizintechnik
44.46 Klinische Pathologie
44.47 Pathologie
Kolon
Colon
Adenom
Dickdarmadenom
Adenocarcinom
Colonkrebs
Hamburg / Universitäts-Klinikum Hamburg-Eppendorf
Eppendorf <Hamburg>
ddc:610
Kolon
Colon
Adenom
Dickdarmadenom
Adenocarcinom
Colonkrebs
Hamburg / Universitäts-Klinikum Hamburg-Eppendorf
Eppendorf <Hamburg>
Beschreibung:
Das Kolonkarzinom gehört weltweit zu den häufigsten Krebsarten. Vorläuferläsionen des Darmkrebses sind die Kolonadenome. Durch eine rechtzeitige Adenomabtragung kann ein Karzinom verhindert werden, indem die Adenom-Karzinom-Sequenz unterbrochen wird. Wichtigster Schritt in dieser Karzinogenese ist die Inaktivierung des p53-Gens, welches als spätes Ereignis für die Umwandlung der Adenome in Kolonkarzinome mitverantwortlich ist. p53 ist an der Entstehung vieler Krebsarten beteiligt und das bisher wichtigste bekannte Tumorsupressorgen. Eine mutationsbedingte Inaktivierung führt zur Konformationsänderung des p53-Proteins mit Verlust seiner zentralen Funktion in der Kontrolle des Zellwachstums. Diese Arbeit untersucht ob und inwieweit das p53-Protein als Biomarker für eine Abschätzung der Entartungswahrscheinlichkeit eines Kolonadenoms dienen kann. Dazu sollte die Häufigkeit abnormer nuklearer p53-Akkumulationen mittels DNA- Sequenzierung und Immunfärbungen bestimmt und in Beziehung zu histopathologischen Prognoseparametern und insbesondere dem gleichzeitigem Vorkommen von invasiven Karzinomen gesetzt werden. Studien bezüglich einer abnormen nuklearen p53-Akkumulation in Kolonadenomen kamen häufig aufgrund niedriger Fallzahlen zu keinem eindeutigen Ergebnis. In dieser Arbeit soll mithilfe eines großen Kollektivs ein repräsentatives Ergebnis erzielt und eine Klärung dieser Fragestellung erfolgen.