Hinweise auf eine Beteiligung von p53 an der DNA-Replikation aufgrund von experimentellen Untersuchungen

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Autor/in:
Beteiligte Person:
  • Deppert, Wolfgang (Prof. Dr.)
Verlag/Körperschaft:
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Erscheinungsjahr:
2005
Medientyp:
Text
Schlagworte:
  • 610 Medizin, Gesundheit
  • 44.30 Medizinische Grundlagenfächer: Allgemeines
  • Replikation
  • Protein p53
  • ddc:610
  • Replikation
  • Protein p53
Beschreibung:
  • In dieser Arbeit wurden Ergebnisse zusammengestellt, die wesentliche Hinweise dafür liefern, dass p53 außerhalb seiner „normalen“ Funktionen als Transaktivator von Zellzyklus-, Reparations- und Apoptosegenen weitere Funktionen ausüben kann. Die erhaltenen Resultate deuten auf eine Beteiligung von p53 an der DNA- Replikation hin. In folgenden Systemen wurden die Versuche durchgeführt. Der Untersuchung der p53- Proteinexpression im Verlaufe der S-Phase diente eine mittels Isoleucinentzug synchronisierte CV-1-Zellpopulation. Um p53 mit Replikationsbereichen in der Zelle in Zusammenhang zu bringen, wurden die Zellen mit dem SV40-Virus infiziert. Typischerweise replizieren Viren in eng umschriebenen Bereichen im Zellkern einer infizierten Zelle. In der Replikationsforschung dient SV40 als Modell, die Abläufe der zellulären Replikation zu verstehen, da das Virus mit Ausnahme eines einzigen viralen Proteins, des T-Antigens, ausschließlich zelleigene Faktoren zu seiner Vermehrung verwendet. Ein Problem des SV40-Modells ist der Umstand, dass das virale T-Ag mit p53 Komplexe bildet. Dies erschwert die Interpretation einer aufgezeigten Kolokalisation von p53 mit Orten aktiver DNA-Synthese. Aus diesem Grunde musste ausgeschlossen werden, dass diese Interaktion passiv über eine Bindung an das SV40 T-Ag erfolgt. Mit der SV40 T-Ag-Mutante T402 und der Mutanten p53 exprimierenden Zelllinie LLCMK2 konnte die Komplexbildung zwischen SV40 T-Ag und p53 ausgeschlossen werden. Die nach Ausschluss der Komplexbildung erfolgte p53-Präsenz an DNA-Syntheseorten lässt die Interpretation zu, dass p53 durch zelluläre Faktoren wie z.B. RPA oder Polymerase alpha-Primase an diese Orte dirigiert wird. Vermittels der 3’- 5’ Exonukleasefunktion, der Fähigkeit freie DNA-Enden zu ligieren oder mit der N-terminalen Domäne DNA-Synthese an den Ursprüngen der Replikation zu stimulieren, könnte p53 über die Komplexbildung mit zellulären Proteinen wie RPA oder der Polymerase alpha-Primase an der DNA-Replikation beteiligt sein.
Lizenzen:
  • http://purl.org/coar/access_right/c_abf2
  • info:eu-repo/semantics/openAccess
  • No license
Quellsystem:
E-Dissertationen der UHH

Interne Metadaten
Quelldatensatz
oai:ediss.sub.uni-hamburg.de:ediss/1002