Functionally Illiterate Adults and their Confidantes - Results of the Quantitative Study , Das mitwissende Umfeld funktionaler Analphabetinnen und Analphabeten - Ergebnisse der quantitativen Teilstudie

Link:
Autor/in:
Beteiligte Person:
  • Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V.
Verlag/Körperschaft:
Waxmann
Erscheinungsjahr:
2015
Medientyp:
Text
Beschreibung:
  • Das Umfeld funktionaler Analphabetinnen und Analphabeten – die „mitwissenden“
    Personen – wird als ein möglicher Schlüssel für die Erreichbarkeit gering literali-
    sierter Personen durch Anbieter von Grundbildung angesehen. In der Tat lassen die
    Ergebnisse der quantitativen Teilstudie der „Studie zum mitwissenden Umfeld funk-
    tionaler Analphabetinnen und Analphabeten“1 (kurz: Umfeldstudie) ein beträcht-
    liches Potenzial erahnen, denn rund 40 Prozent der Erwachsenen kennen ande-
    re Erwachsene, bei denen ihnen Lese- und Schreibschwierigkeiten auffallen – das
    reicht von Problemen mit einer als adäquat angesehenen Orthografie bis hin zu gra-
    vierenden Einschränkungen. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass das hierin schlum-
    mernde Potenzial nur in sehr geringem Umfang genutzt wird. Der Beitrag ordnet
    die Studie in den Kontext der Literalitätsforschung ein, gibt einen Einblick in me-
    thodische Aspekte und stellt schließlich Hauptergebnisse der quantitativen Teilstudie
    anhand zweier gliedernder Fragen dar: Unter der Fragestellung „Wer sind die
    Mitwissenden?“ erfolgt eine soziodemografische Beschreibung der Gruppe. Unter
    der Fragestellung „Wie handeln die Mitwissenden?“ wird gezeigt, dass aus dem blo-
    ßen Mitwissen nicht zwingend ein Austausch über die Problemlage resultiert und
    dass selbst aus der Entscheidung, die betroffene 2 Person zu unterstützen, nicht zwin-
    gend Lernprozesse resultieren. In ihrem Beitrag „Das mitwissende Umfeld funktio-
    naler Analphabetinnen und Analphabeten – Ergebnisse der qualitativen Teilstudie“ in
    diesem Band stellt Wibke Riekmann Ergebnisse aus der zweiten Teilstudie vor.
  • The supporting network of functionally illiterate adults – the ‘confidantes’ (or people who are trusted) who assist them in daily life – is considered a potential channel for providers of adult basic education to reach people with low levels of literacy. Indeed, the results of the quantitative Studie zum mitwissenden Umfeld funktionaler Analphabetinnen und Analphabeten ‘Study of functionally illiterate adults and their confidantes’1 (referred to as the study in the following) allow us to surmise considerable potential. The reason is that around 40 per cent of adults know of other adults who have difficulties with reading and writing – problems that range from having adequate spelling to severe limitations. Simultaneously the study shows that the potential here is only harnessed in a very limited manner. This article locates the study in the context of literacy research, provides an insight into the
    methodical aspects and illustrates the main findings of the quantitative study with the aid of two questions. Firstly, asking ‘Who are the confidantes?’ provides a socio-demographic description of the network of supporters of functionally illiterate adults. Secondly, asking ‘How do these confidantes behave?’ shows that awareness of the situation alone does not necessarily result in a discussion of the problem and that even the decision to support the2 person affected does not necessarily engender learning processes. In her article entitled Das mitwissende Umfeld funktionaler Analphabetinnen und Analphabeten – Ergebnisse der qualitativen ‘Functionally illiterate adults and their confidantes – results of the qualitative study’ in this collection, Wibke Riekmann presents the results of the second
    study.
Lizenz:
  • info:eu-repo/semantics/closedAccess
Quellsystem:
Forschungsinformationssystem der UHH

Interne Metadaten
Quelldatensatz
oai:www.edit.fis.uni-hamburg.de:publications/0d1b5a82-25f5-45bb-a641-a78a02d3e354