Auf der Grundlage von zeitgenössischen Diskursen zeichnet der Beitrag nach, wie die binär gedachte Geschlechterordnung die Entwicklung des neuen Mediums Rundfunk in Deutschland vor dem 2. Weltkrieg geprägt hat. In den Blick genommen wird das Zusammenspiel von Programmstrukturen, Programmangebot und Hörer:innenforschung bei der Bestätigung und Neuformierung der jeweiligen Geschlechterordnungen. Diese waren gleichzeitig im Rundfunk wirksam, wurden von ihm bestätigt und neu hervorgebracht.