Re-Vision des Monsters in Mary Shelleys Frankenstein : Aufbruch in fremde Welten

Link:
  • https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/12140
Autor/in:
Beteiligte Personen:
  • Regionales Rechenzentrum der Universität Hamburg/ MCC/ Lecture2Go
  • Universität Hamburg
Verlag/Körperschaft:
Universität Hamburg
Erscheinungsjahr:
2011
Medientyp:
Audiovisuell
Schlagworte:
  • Fantastik
  • Literatur
  • Anglistik
  • Narratologie
  • Allgemeines Vorlesungswesen
Beschreibung:
  • Mary Shelleys Frankenstein (1818) gilt weithin als der erste Science Fiction Roman. Demnach ist das Monster, das strukturell und thematisch im Zentrum des Textes steht, ein Produkt der Naturwissenschaft. Diese Interpretation ist kompatibel mit den populären Lesarten, die das Monster in den Kontext romantischer Epistemologie stellen und so seine sublimen Qualitäten in den Vordergrund rücken. Dadurch kann der Roman als Ausdruck weiblicher Skepsis gegenüber männlicher Rationalität und Wissenschaft gelesen werden.  Der folgende Vortrag weicht von den Lesarten ab, die das Monster naturalisieren und seine außergewöhnliche Ontologie herunterspielen. Stattdessen verweigert sich das Monster allen perzeptuellen Kategorien, und unterminiert die anscheinend stabile Struktur des Textes mit seinen verschachtelten narrativen Rahmen. 
Beziehungen:
URL https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/l/3889
Lizenz:
  • UHH-L2G
Quellsystem:
Lecture2Go UHH

Interne Metadaten
Quelldatensatz
oai:lecture2go.uni-hamburg.de:12140