Forgetting Influences and Believing We Develop Our Interests in a Self-Determined Way , Vom Vergessen der Einflüsse: Vermeintliche Selbstbestimmung bei der Interessegenese

Link:
Autor/in:
Beteiligte Personen:
  • Grotlüschen, Anke
  • Zimper, Diana
Verlag/Körperschaft:
Waxmann
Erscheinungsjahr:
2015
Medientyp:
Text
Beschreibung:
  • Offenbar verbreitet erscheint uns die Annahme, dass Interesse von innen, aus sich
    selbst heraus, also selbstbestimmt entstünde. Diese Annahme wird hier einer empiri-
    schen Analyse unterzogen. Das Ergebnis1 zeigt, dass Interessen zwar selbst bestimmt
    ausgewählt zu sein scheinen, doch zeigen die Berichte die enge Verbindung zur
    sozialen Schicht und zur Erfahrungswelt ‒ mithin also zu fremden Einflüssen. Das
    dahinter stehende Vergessen sozialer Einflüsse ist genuines Merkmal des Habitus
    im Sinne Bourdieus. Ergo prüfen wir am Material, inwiefern wir es mit habituellen
    Charakteristika bei der Interessegenese zu tun haben.
Lizenz:
  • info:eu-repo/semantics/openAccess
Quellsystem:
Forschungsinformationssystem der UHH

Interne Metadaten
Quelldatensatz
oai:www.edit.fis.uni-hamburg.de:publications/b0cdc60d-0f43-4abc-b3cf-a4dc012ecb1b