THE EROSION OF STEREOTYPES THROUGH INTERCULTURAL EXCHANGE PROGRAMS: TESTING PETTIGREW´S CONTACT THEORY
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Die Erosion von Stereotypen durch Interkulturelle Austauschprogramme: Das Pettigrew Intergruppen-Kontakt-Modell
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Erscheinungsjahr:
2009
Medientyp:
Text
Schlagworte:
Vourteile
Veränderungsprozess in der Wahrnehmung und Beurteilung von Gruppen
Stereotypes. Reduction of Prejudice
Intercultural Contact
Exchange Programs
150 Psychologie
77.69 Sozialpsychologie: Sonstiges
Stereotyp
Kulturkontakt
Austauschschüler
Inter-Gruppenbeziehung
ddc:150
Stereotyp
Kulturkontakt
Austauschschüler
Inter-Gruppenbeziehung
Beschreibung:
Das Forschungsprojekt untersuchte den Veränderungsprozess in der Wahrnehmung und Beurteilung von Gruppen unterschiedlicher ethnischer Herkunft. Von besonderem Interesse war es, das Pettigrew Intergruppen-Kontakt Model zu testen und Veränderungen in der Einstellung gegenüber Deutschen über die Zeit festzustellen. Ziel war es auch, die mediierenden Variablen des Einstellungsänderungprozesses sowie Extraversion als moderierende Variable zu identifizieren. Die Studie umfasste eine längsschnittliche Untersuchung mit dem ersten Messzeitpunkt vor dem interkulturellen Kontakt und zwei Wiederholungen; eine während des Aufenthalts in Deutschland und eine bei der Rückkehr nach Kolumbien. Eine Stichprobe von 120 kolumbianischen AustauschschülerInnen wurde untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass sich persönliche Erfahrungen durch interkulturellen Kontakt auf Vorurteile positiv auswirken können. Jedoch sind Lernen über die Fremdgruppe, Verhaltensänderungen, Neuabschätzung der Eigengruppe und affektive Bindungen keine entscheidenden Mediatoren. Nicht zu letzt wurde bewiesen, dass Extraversion den Einstellungsänderungprozess nicht moderiert.
The present research investigated the changing processes of perceiving and judging groups of different ethnic backgrounds. Of particular interest were the testing of the validity of Pettigrew’s Intergroup Contact Model and identification of changes in the perception of Germans over time, the identification of the variables mediating the changing process, and the identification of a moderating effect of extroversion on the stereotypes. The study had a longitudinal design with the first measurement done before intercultural contact followed by the second during the stay in the host country and the third after the contact was completed. A sample comprising 120 Colombian exchange students formed the focus of the study. Results provide evidence that intergroup contact can lead to positive effects on outgroup bias, that changing behavior, ingroup reappraisal, and generating affective ties did not play a role as mediating variables, and that extroversion did not have a moderating effect on the attitude changing process.