Klimaanpassungskommunikation : Wie Landwirte, Naturschützer und Behörden über den Klimawandel und regionale Klimaanpassung reden. Fallanalyse der Kommunikationsprozesse heterogener Akteure in der Metropolregion Hamburg
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Erscheinungsjahr:
2013
Medientyp:
Text
Schlagworte:
Governance
Partizipation
Metropolregion Hamburg
interpersonale Face-to-Face-Kommunikation
inter- und transdisziplinäre Kommunikation
Climate Communication
Climate Adaptation
Climate Change
interpersonal communication
climate adaptation communication
070 Nachrichtenmedien, Journalismus, Verlagswesen
05.12 Kommunikationsprozesse
71.00 Soziologie: Allgemeines
77.63 Soziale Interaktion, Soziale Beziehungen
Kommunikation
Klimawandel
Klimaanpassung
Klimakommunikation
Klimaanpassungskommunikation
Verständigungsorientierte Kommunikation
Habermas
ddc:070
Kommunikation
Klimawandel
Klimaanpassung
Klimakommunikation
Klimaanpassungskommunikation
Verständigungsorientierte Kommunikation
Habermas
Beschreibung:
Die Arbeit analysiert interpersonale öffentliche Face-to-Face-Kommunikation zur Klimaanpassung zwischen heterogenen Akteuren in der Metropolregion Hamburg. Sie erforscht inter- und transdisziplinäre Kommunikationsprozesse in einem anwendungsorientierten praxisbezogenen Kontext. Dabei befasst sie sich in einer qualitativen Einzelfallstudie mit der Kommunikationssituation und den Abläufen in strukturierten Workshops. In der Theorieanalyse wird der Rahmen für diese Art von Klimaanpassungskommunikation als theoretisches Konzept beschrieben. Auf Basis der Konzepte verständigungsorientierter Kommunikation der „Theorie des kommunikativen Handelns“ (Habermas 1981a, 1981b) und „Verständigungsorientierter Öffentlichkeitsarbeit“ (Burkart 1993, 2005; Burkart/Probst 1991) wird ein Modell als Idealtypus für gelingende interpersonale öffentliche Kommunikation zur Klimaanpassung entwickelt. In der empirischen Fallanalyse wird das idealtypische Modell als Instrument zur qualitativen Analyse der interpersonalen öffentlichen Kommunikation zwischen heterogenen Akteuren eines regionalen Akteursnetzwerks empirisch operationalisiert und untersucht. Alleinstellungsmerkmal dieser Arbeit ist das leitende Erkenntnisinteresse im Hinblick auf eine anwendungsorientierte, inter- und transdisziplinäre Kommunikationsforschung. Sie erfolgt zum globalen Klimawandel und zur regionalen Klimaanpassung mit regionsspezifischem Problembezug und hoher Praxisrelevanz. Dabei findet interpersonale Klimaanpassungskommunikation in der Face-to-Face-Situation als interdisziplinärer Austausch zwischen wissenschaftlichen Akteuren verschiedener Disziplinen statt. Darüber hinausgehend werden im transdisziplinären Austausch Praxisakteure als Stakeholder im Rahmen regionaler Climate Adaptation Governance an der Klimaanpassungskommunikation kooperativ beteiligt. Zielsetzung der Arbeit ist die kommunikationstheoretische Konzeptionierung idealtypischer interpersonaler, verständigungsorientierter Klimaanpassungskommunikation im Modell des klimakommunikativen Adaptionshandelns. Zudem ermöglicht die deskriptive empirische Einzelfallanalyse der interpersonalen öffentlichen Face-to-Face-Kommunikation zur Klimaanpassung die Beschreibung der Art und Weise, wie und worüber heterogene Akteure miteinander zur Klimaanpassung kommunizieren und eine Ableitung von Schlussfolgerungen und Empfehlungen für zukünftige Klimaanpassungskommunikationsprozesse.