„Katze schreibt man mit , weil es ein Silbengelenk ist. […] Das sind verliebte Buchstaben.“ : Einblicke in ein iterativ-zyklisch entwickeltes strukturorientiertes Lese- und Rechtschreibtraining für Lernende mit einer diagnostizierten Lese-Rechtschreib-Schwierigkeit (LRS).
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Ein strukturorientiertes LRS-Training in Klasse 6/7: Einblicke in ein iterativ-zyklisch entwickeltes Material und dessen Erprobung und Weiterentwicklung
University of Paderborn, Department of Management and Human Resources Education
Erscheinungsjahr:
2024
Medientyp:
Text
Schlagworte:
Design-Research
Strukturorientierung
Orthographie
Schriftspracherwerb
Lese-Rechtschreibschwierigkeit(LRS)
LRS
ddc:370
Beschreibung:
Bei dem folgenden Beitrag handelt es sich um einen praxisbezogenen Einblick in mein designbasiertes Dissertationsprojekt zum Thema „Strukturorientierte LRS-Förderung“. Das Projekt fand im Zeitraum Februar 2022 bis Juli 2023 mit insgesamt 18 Lerner/-innen einer sechsten und siebten Klasse statt. Gegenstand des hier vorgestellten Projekts ist eine iterativ-zyklische Entwicklung und Erprobung eines strukturorientierten Lese- und Rechtschreibtrainings mit insgesamt 17 Zyklen, die an die Modelle nach Hußmann et al. (2013) und Reinmann (2020) angelehnt wurden. Das Lese- und Rechtschreibtraining wurde so konzipiert, dass die Sprachfähigkeiten der Lerner/-innen auf allen drei Ebenen, d. h. auf der Wort-, Satz- und Textebene, gefördert wurden. In diesem Beitrag wird die Wortebene mit dem silbischen und morphologischen Prinzip beleuchtet, um Einblicke in einige ausgewählte Zyklen gewährleisten zu können. Die Ergebnisse zeigen, dass sich (schriftliche) Erklärungen bereits wenige Monate nach Förderbeginn geändert haben und bestimmte Rechtschreibphänomene, wie z. B. Silbengelenke, nicht nur lautbasiert, sondern vor allem schriftstrukturell verstanden und erklärt werden konnten.
Der folgende Beitrag gibt einen ersten praxisbezogenen Einblick in Worterklärungen zum Thema Silbengelenk auf Basis eines strukturorientierten Lese- und Rechtschreibtrainings. Das Projekt fand im Zeitraum Februar 2022 bis Juli 2023 mit insgesamt 18 Lernenden einer sechsten und siebten Klasse statt, die eine diagnostizierte Lese-Rechtschreib-Schwierigkeit haben. Gegenstand des hier in diesem Beitrag vorgestellten Projekts ist ein iterativ-zyklisch entwickeltes Lese- und Rechtschreibtraining, welches an die Modelle nach Hußmann et al. (2013) und Reinmann (2020) angelehnt wurde. Dabei wird exemplarisch auf die Entwicklung der Trochikarten und die veränderten Erklärungen zu Wortschreibungen eingegangen. Das strukturorientierte Lese- und Rechtschreibtraining wurde so konzipiert, dass die Sprachfähigkeiten der Lernenden auf allen drei Ebenen, d. h. auf der Wort-, Satz- und Textebene, gefördert wurden, wobei in diesem Beitrag nur die Wortebene mit zwei Erklärungen zum Thema Silbengelenk vorgestellt wird.