Aspekttypologie - Im Fall des Polnischen und Koreanischen -

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Autor/in:
Beteiligte Person:
  • Lehmann, Volkmar (Prof. Dr.)
Verlag/Körperschaft:
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Erscheinungsjahr:
2012
Medientyp:
Text
Schlagworte:
  • Aspektologie
  • Situationstypen
  • Situationsperspektive
  • Grammatikalität
  • Grammatikalisierung des Aspekts
  • 400 Sprache, Linguistik
  • 17.13 Sprachtypologie
  • 18.50 Slawische Sprachen und Literaturen: Allgemeines
  • 18.58 Polnische Sprache und Literatur
  • 18.88 Koreanische Sprache und Literatur
  • Slawistik
  • Agglutination <Linguistik>
  • Aspekt <Linguistik>
  • Tempus
  • Sprachtypologie
  • Polnisch
  • Koreanisch
  • ddc:400
  • Slawistik
  • Agglutination <Linguistik>
  • Aspekt <Linguistik>
  • Tempus
  • Sprachtypologie
  • Polnisch
  • Koreanisch
Beschreibung:
  • Die Kategorie Aspekt in natürlichen Sprachen befindet sich im unterschiedlichen Grammati-kalisierungsprozess. Das Polnische als Hauptvertreter von s.g. Aspektsprachen präsentiert eine beispielhafte Aspektkorrelation innerhalb des Verbalsystems, was vor allem der vorhandenen Aspektbinarität verdankt wird. Das Koreanische hat seinerseits ebenfalls eine Reihe von Aspektoperatoren zur Verfügung, die für die Realisierung jeweiliger Aspektideen eingesetzt werden. Die Grammatikalität bzw. der grammatische Status des analytisch-kompositionell gestalteten Aspektsystems des Koreanischen kann jedoch beim direkten Vergleich mit den Aspektsprachen wie dem Polnischen aufgrund des Fehlens einer ausgeprägten Aspektbinarität in Frage gestellt werden. Tatsächlich haben allerdings die Aspektkomponenten beider Sprachen im Laufe der Entwicklung zum Zweck der zeitkonstitutionellen Sachver-haltspräsentation im Wesentlichen ihre inhaltliche Seite eingebüßt; wobei die beiden Sprachen unter ihrer typologischen Einschränkung jeweils unterschiedliche Sprachmittel ad hoc eingesetzt haben. Dennoch verweisen beide Sprachen beim derartigen Prozess auf einen gemeinsamen Nenner, nämlich die Interaktion zwischen Situationstypen und Situationsperspektiven und das daraus resultierende Kombinationsmuster bei der Aspektbildung, das einer gewissen Logik und Se-mantik der hier zu vergleichenden Sprachen individuell folgt. Darüber hinaus wird in dieser Studie versucht das weitverbreitete Postulat, dass das binäre Aspektsystem ohnehin als Maßstab angenommen wird, durch eine eingehende Vergleichsun-tersuchung, die wiederum einer sprachübergreifenden Untersuchung des Aspekts auf einer höhern Ebene seinen Beitrag leisten kann, ihre generelle Gültigkeit zu überprüfen und neu zu definieren.
Lizenzen:
  • http://purl.org/coar/access_right/c_abf2
  • info:eu-repo/semantics/openAccess
  • No license
Quellsystem:
E-Dissertationen der UHH

Interne Metadaten
Quelldatensatz
oai:ediss.sub.uni-hamburg.de:ediss/4637