Hochdosis-Chemotherapie mit Methotrexat bei Kindern mit akuter lymphoblastischer Leukämie: Einfluss von ABCC2-Polymorphismen auf die Methotrexat-Plasmakonzentration
,
High-dose methotrexate in pediatric acute lymphoblastic leukemia: Impact of ABCC2 polymorphisms on plasma concentrations
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Erscheinungsjahr:
2008
Medientyp:
Text
Schlagworte:
610 Medizin, Gesundheit
44.38 Pharmakologie
44.67 Kinderheilkunde
44.81 Onkologie
Methotrexat
Polymorphismus
Akute lymphatische Leukämie
SNP
ddc:610
Methotrexat
Polymorphismus
Akute lymphatische Leukämie
SNP
Beschreibung:
Bei der Bestimmung der Methotrexat-Plasmakonzentrationen im Rahmen der MTX-Hochdosis-Therapie bei Kindern mit akuter lymphoblastischer Leukämie zeigen sich immer wieder hohe Konzentrationsunterschiede, sowohl inter- als auch intraindividuell. Methotrexat wird u.a. über den Arzneimitteltransporter MRP2 eliminiert. In dieser Arbeit wurde der Einfluss häufiger Polymorphismen im ABCC2-Gen, welches für das MRP2 Protein kodiert, auf die Plasmakonzentration von Methotrexat in der Hochdosistherapie bei Kindern mit akuter lymphoblastischer Leukämie untersucht. In die Studie wurden 44 Patienten eingeschlossen. Untersucht wurden 12 genetische Abweichungen von der Referenzsequenz, die in einer vorangegangenen Studie durch PCR-SSCP und Sequenzierung in gesunden Kaukasiern festgestellt worden waren. In der Untersuchung konnte gezeigt werden, dass der c.-24C>T Polymorphismus in der 5‘-UTR der mRNA des Exon 1 im ABCC2-Gen bei weiblichen pädiatrischen Patienten mit einer erhöhten MTX-Plasmakonzentration bei der intravenösen Hochdosistherapie mit MTX im Rahmen der Behandlung der akuten lymphoblastischen Leukämie in signifikantem Zusammenhang steht. Dieser Effekt der Interaktion konnte bei Heterozygotie (-24C/T) als auch bei Homozygotie (-24T/T) nachgewiesen werden.