Verschwörungstheorien im Neoliberalismus:von einer soziologisch-interdisziplinären Theorie zum Modell?

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Autor/in:
Beteiligte Personen:
  • Pühringer, Stephan
  • Graupe, Silja
  • Hirte, Katrin
  • Kapeller, Jakob
  • Panther, Stephan
Verlag/Körperschaft:
Metropolis-Verlag
Erscheinungsjahr:
2020
Medientyp:
Text
Beschreibung:
  • Der Beitrag „Verschwörungstheorien im Neoliberalismus“ von Richard Hule und Silke Ötsch führt drei Stränge der Kritik von Walter Ötsch zusammen: die Auseinandersetzungen mit marktradikalen Politiken, mit irrationalen rechtsautoritären Kräften und die Kritik der orthodoxen Volkswirtschaft und ihrer Methoden. Ausgehend von einer Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Theorien über die Ursachen verschwörungstheoretischen Denkens spricht sich der Beitrag dafür aus, den Fokus nicht nur auf die individuelle Psyche und Kognition zu legen, sondern als Faktoren auch den sozio-ökonomischen Rahmen und die Erfahrung von Kontrollverlust zu berücksichtigen, der sich derzeit in einer Allianz rechts- und marktradikalen Akteur*innen und Verschwörungstheoretiker*innen manifestiert. In der Folge erfassen die Autor*innen, diese Logik in einem mathematischen Modell und fragen, ob ein modellbasierter Ansatz einen erkenntnisbezogenen Mehrwert bietet, wenn sich die Grundannahmen des Modells an sozial-, kultur- oder naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Theorien auf der Höhe der Zeit anstatt an marktliberaler Wirtschaftsideologie orientieren.
Lizenz:
  • info:eu-repo/semantics/restrictedAccess
Quellsystem:
Forschungsinformationssystem der UHH

Interne Metadaten
Quelldatensatz
oai:www.edit.fis.uni-hamburg.de:publications/89f64a4f-6871-481a-af7a-52d7ec59f8c0