Rotationsstabiler Schraubanker vs. Gamma3-Nagel bei pertrochantärer Femurfraktur: Eine funktionelle Outcome-Analyse
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Rotationally stable screw anchor (RoSA) vs. Gamma3 Nail (G3N) in pertrochanteric femoral fractures: A functional outcome analysis
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Erscheinungsjahr:
2024
Medientyp:
Text
Schlagworte:
Pertrochantäre Femurfraktur
Gamma3-Nagel
Rotationsstabiler Schraubanker
SF-36 Fragebogen
New Mobility Score
Cut-out
610: Medizin
44.65: Chirurgie
Oberschenkelbruch
Unfallchirurgie
Implantat
Fragebogen
Postoperative Komplikation
ddc:610:
Oberschenkelbruch
Unfallchirurgie
Implantat
Fragebogen
Postoperative Komplikation
Beschreibung:
Diese Publikationspromotion fokussiert sich auf die Untersuchung des funktionellen Outcomes ≥ ein Jahr nach PFF. In diese Studie wurden insgesamt 43 Patienten inkludiert. 20 Patienten wurden mit einem RoSA und bei Bedarf additiver Trochanterabstützplatte (TAP) in der RoMed Klinik, Bad Aibling versorgt. 23 Patienten erhielten eine intramedulläre Osteosynthese in der Asklepios Klinik St. Georg. Mittels zwei funktioneller Scores (SF-36, New Mobility Score) wurde das funktionelle Outcome erfasst und analysiert. Zudem wurden intraoperative, sowie postoperative Komplikationen binnen 1 Jahr dokumentiert. Hinsichtlich des funktionellen Outcomes zeigte sich eine zahlenmäßige, leichte, dennoch nicht signifikante Überlegenheit des G3N. Die Komplikationsrate lag für beide Implantate (G3N 9%, RoSA 10%) im Bereich der, in der Literatur dokumentierten. Im RoSA Kollektiv kam es in 2 Fällen zu einem Ausbruch der Platte am Femurschaft. Ein cut-out wurde in keinem Fall dokumentiert. In der Literatur ist die größte Gruppe an Komplikationen, die der implantatassoziierten Komplikation. Dartunter stellt das cut-out im Bereich des Femurkopfes eine der häufigsten Komplikationen dar. Das Prinzip des RoSA beruht auf der theoretisch stabileren Verankerung der Schraub-Klingen-Kombination im Kopf-Hals Fragment. Die biomechanische Herausforderung des RoSA liegt in der Verankerung des Implantats am Femurschaft, während der G3N diese im Sinne eines Rohr-in-Rohr Prinzips aufnimmt. Die Weiterentwicklung des RoSA zu einem intramedullären Implantat, mag die biomechanischen Vorteile der Implantate vereinen und zu einer weiteren Reduktion der implantatassoziierten Komplikationen führen. Zusammenfassend zeigen beide Kollektive hinsichtlich des funktionellen Outcomes keine signifikanten Unterschiede. Bei instabilen PFF ist entsprechend unserer Ergebnisse dennoch ein intramedulläres Implantat von Vorteil.