Katheterablation von persistierendem und langanhaltend persistierendem Vorhofflimmern - Evaluation eines neuen Ablationsverfahrens

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Autor/in:
Beteiligte Person:
  • Rostock, Thomas (Prof. Dr.)
Verlag/Körperschaft:
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Erscheinungsjahr:
2012
Medientyp:
Text
Schlagworte:
  • persistierendes Vorhofflimmern
  • Pulmonalvenenisolation
  • 610 Medizin, Gesundheit
  • 44.85 Kardiologie, Angiologie
  • Hochfrequenz-Katheterablation
  • Vorhofflimmern
  • Elektrophysiologie
  • Kardiologie
  • ddc:610
  • Hochfrequenz-Katheterablation
  • Vorhofflimmern
  • Elektrophysiologie
  • Kardiologie
Beschreibung:
  • In der vorliegenden Studie konnte gezeigt werden, dass die Anwendung des „stepwise ablation approach“ bei ungefähr einem Viertel der einmalig behandelten Patienten mit persistierendem und langanhaltend persistierendem Vorhofflimmern zum langfristigen Erhalt des Sinusrhythmus führte. Bei den Patienten, die Rezidive aufwiesen, hatte in etwa die Hälfte erneut Vorhofflimmern und die andere Hälfte AT. Entsprechend dem Studienprotokoll wurden Patienten mit Rezidiv für erneute Ablationen selektiert. Die Erfolgsrate nach der letzten durchgeführten Ablation betrug 79% nach einem Follow-up von 15±9 Monaten. Die klinischen und elektrophysiologischen Eigenschaften der Patienten mit erfolgreicher erster Ablation unterschieden sich signifikant von denen, die mehrere Ablationen zur Beseitigung des Vorhofflimmerns benötigen. Es konnte gezeigt werden, dass die Vorhofflimmerzykluslänge vor dem ersten Eingriff die beste unabhängige Vorhersagekraft für den Erfolg der Erstprozedur (bezogen auf das Langzeit-Follow-up) hatte. Des Weiteren war das Risiko für ein Vorhofflimmer-Rezidiv bei Patienten mit intraprozeduraler Terminierung signifikant niedriger. Patienten, bei denen Vorhofflimmern bereits länger als sechs Monate bestand, hatten ein signifikant höheres Rezidivrisiko nach der ersten Ablation. Als Prädiktoren für das gehäufte Wiederauftreten von Arrhythmien nach der letzten durchgeführten Prozedur ließen sich in dieser Untersuchung das Vorliegen einer Koronaren Herzkrankheit oder einer chronischen Herzinsuffizienz nachweisen. Die Ergebnisse dieser Studie könnten wichtige Hinweise liefern, um zukünftig für die Katheterablation geeignete Patienten besser selektieren zu können.
Lizenzen:
  • http://purl.org/coar/access_right/c_abf2
  • info:eu-repo/semantics/openAccess
  • No license
Quellsystem:
E-Dissertationen der UHH

Interne Metadaten
Quelldatensatz
oai:ediss.sub.uni-hamburg.de:ediss/4340