Rekombinations-basiertes Verfahren zur Herstellung chimärer Lentiviren aus SIVmac239 und HIV-1

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Autor/in:
Beteiligte Person:
  • Dobner, Thomas (Prof. Dr.)
Verlag/Körperschaft:
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Erscheinungsjahr:
2012
Medientyp:
Text
Schlagworte:
  • SHIV
  • Recombineering
  • chimeric simian human immunodeficiency virus
  • challenge virus
  • 570 Biowissenschaften, Biologie
  • 42.13 Molekularbiologie
  • 42.32 Virologie
  • 44.43 Medizinische Mikrobiologie
  • ddc:570
Beschreibung:
  • Die positiven Ergebnisse der RV144 Studie sowie zahlreiche neue Erkenntnisse über die Struktur und Erkennungsmechanismen von breit-neutralisierenden Antikörpern haben für neue Impulse bei der Entwicklung einer protektiven HIV-1 Vakzine gesorgt. Die Stimulation der humoralen Immunantwort wird bei einer HIV-1 Infektion hauptsächlich durch das virale Hüllprotein Env vermittelt. Zur möglichst genauen Validierung neuer Env Vakzinekandidaten in nicht-humanen Primaten ist eine Weiterentwicklung des SHIV-Rhesusaffen-Modells zwingend erforderlich. Hierfür ist es notwendig neue pathogene SHIVs herzustellen, deren Immunpathogenese die von HIV-1 im Menschen möglichst exakt widerspiegelt. Auf Basis der bisherigen Erkenntnisse, die aus diesem Tiermodell gewonnen werden konnten, ist ein rationales Design eines SHIVs mit spezifischen in vivo Eigenschaften noch nicht oder nur eingeschränkt möglich. Daher war es Ziel dieser Arbeit, ein rekombinations-basiertes Verfahren zur vereinfachten Herstellung von neuen SHIV-Varianten im großen Maßstab zu etablieren. Durch die Anwendung der Red-Rekombination in Kombination mit der BAC-Technologie sollten SHIVs generiert werden, die für ein HIV-1 Env Protein vom Subtyp C kodieren, da Viren dieses Subtyps derzeit für rund die Hälfte aller HIV-1 Infektionen weltweit verantwortlich sind. Durch die gezielte, parallele Herstellung von mehreren SHIV-Varianten, die sich nur in ihrer env-Sequenz unterscheiden, sollte ein Pool an Viren generiert werden, der die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer replikationsfähigen Variante erhöht. Außerdem sollten neuartige SHIVs generiert werden, die sich in ihren SIV - HIV Anteilen von den herkömmlichen SHIVs unterscheiden und so eventuell schneller und/oder öfter zu replikationskompetenten Viren führen.
Lizenzen:
  • http://purl.org/coar/access_right/c_abf2
  • info:eu-repo/semantics/openAccess
  • No license
Quellsystem:
E-Dissertationen der UHH

Interne Metadaten
Quelldatensatz
oai:ediss.sub.uni-hamburg.de:ediss/4471